Blog und Referenzen

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Übersetzen und Dolmetschen bei Justiz

Seit dem 23. Juli 2014 bin ich ermächtigte Übersetzerin und allgemein beeidigte Dolmetscherin für Russisch und Deutsch.

In Deutschland werden zur Sprachübertragung für gerichtliche, staatsanwaltschaftliche und notarielle Zwecke ermächtigte Übersetzer und allgemein beeidigte Dolmetscher hinzugezogen. Um diese Berufsbezeichnungen zu erlangen, müssen Sprachmittler persönliche und fachliche Eignung nachweisen. Über den Antrag entscheidet die Präsidentin bzw. der Präsident eines Oberlandesgerichts in jeweiligem Bundesland. In meinem Fall war das Oberlandesgericht Hamm. Neben dem Titel nach abgeschlossenem Studium oder erfolgreich abgelegter Prüfung sind auch die Bezeichnungen "ermächtigt" und "allgemein beeidigt" rechtlich geschützt.

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer

Seit dem 1. April bin ich Vollmitglied im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer, kurz BDÜ.

Warum ist dieses Ereignis so wichtig, dass ich darüber schreibe, fragen Sie sich vielleicht?

Die Berufsbezeichnungen DOLMETSCHER und ÜBERSETZER sind in Deutschland gesetzlich nicht geschützt. Das heißt, jeder, der mindestens zwei Sprachen spricht, kann sich Übersetzer bzw. Dolmetscher nennen. In den Verband werden allerdings die Mitglieder aufgenommen, deren fachliche Qualität nachgewiesen wurde. Somit ist die BDÜ-Mitgliedschaft ein weiteres Qualitätsmerkmal für mich als staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin.

 

 

Zwischen Welten

bewegen sich Dolmetscher bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. "Zwischen Welten" ist ein Film von der österreichischen Regisseurin Feo Aladag, der gestern auf der Berlinale vorgestellt wurde. Der Trailer hat mich bewegt, nachdenklich gestimmt, beschäftigt... Es ist beklemmend zu wissen, dass der Beruf Dolmetscher und Übersetzer, den ich leidenschaftlich ausübe, der mir Spaß und Freude bereitet und interessante Leute kennenlernen lässt, in anderen Welten mit Verräter gleichgesetzt wird...

Hier ist der Trailer: http://filmpro.ru/movies/59636938

Perspektiven deutsch-russischer Handelsbeziehungen

Wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Russland weisen eine lange Tradition auf. Seit Jahrzehnten gilt Deutschland als einer der wichtigsten Handelspartner der Russischen Föderation. Im Gegenzug ist das Russlandgeschäft für die Bundesrepublik Deutschland ein herausragender Wirtschaftsfaktor. Laut Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld haben sich auf dem russischen Markt 6 100 deutsche Unternehmen niedergelassen. Sie erzielen 40 Milliarden Euro Umsatz und schaffen ca. 120 000 Arbeitsplätze.

Auch interessant sind die Beziehungen der ostwestfälischen Wirtschaft zu Russland, die ebenfalls durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet sind. So belegte die Russische Föderation 2012 den vierten Platz bei den Zielmärkten der ostwestfälischen Unternehmen. Für das Jahr 2013 erwartet die IHK zu Bielefeld, dass die Geschäftsbeziehungen zu Russland zunehmen und es der wichtigste Handelspartner wird. Und wenn man bedenkt, dass Ostwestfalen heute immer noch einer der wichtigsten Industriestandorte in Deutschland ist und einen hohen Energiebedarf hat, wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland sicher weiterhin ausgebaut. Somit eine spannende Perspektive, wie ich finde. Wir dürfen uns also auf die aktuellen Zahlen der IHK für das Jahr 2013 freuen.

Quelle: Vortragsreihe von Frau Ines Ratajczak, Referatsleiterin International bei der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, 2013